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Psychotherapie bei ADHS

Familie-mit-ADHS kann keine Empfehlungen und Bewertung einer Therapieform abgeben. Ob Tiefen-, Verhaltenstherapie oder andere Fachbehandlungen, die Therapieform sollte in Absprache mit z.B. Kinderarzt, bzw. Diagnosecenter sowie nach ausführlichem Vorgespräch mit dem Behandler entschieden werden. Auf dieser Seite werden die zwei Psychotherapiefomen vorgestellt, die bei ADHS/ADS zur Anwendung kommen.

 

Formen der Psychotherapie

 

Eine ambulante Behandlung wird von Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychologischen Psychotherapeuten mit Zusatzqualifikation für Kinder und Jugendliche oder durch Kinderärzte (Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin) mit entsprechender Qualifikation angeboten. Bei den Psychotherapeuten wird zwischen den Fachrichtungen tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie unterschieden. Die meisten wissenschaftlich fundierten Leitlinien empfehlen die Durchführung von Verhaltenstherapie bei der Behandlung von ADHS. Quelle: http://www.zentrales-adhs-netz.de

 

Verhaltenstherapie

 

Zielsetzungen:

  • Erkennen von typischen ADHS-Symptomen und von problematischen Verhaltensweisen
  • Erlernen und Trainieren von Strategien für einen erfolgreichen Umgang mit den Symptomen (z. B. Methoden zur Planung des Tagesablaufs, Methoden zur Regulierung von überkochenden Emotionen)
  • Belastende Denk- und Verhaltensmuster abbauen (z. B. Meiden von Aufgaben aus Angst vor Fehlern, mangelndes Selbstwertgefühl)
  • Besserer Umgang mit Problemen, die aus ADHS resultieren können (z. B. Probleme am Arbeitsplatz, Scheidung o. ä.)
  • Erkennen von eigenen Stärken (z. B. Kreativität, Ehrlichkeit o. ä.)

Quelle: http://www.adhs-ratgeber.com

 

Tiefenpsychologie

 

Die Tiefenpsychologie umfasst Behandlungsformen und -techniken, zur Behandlung von Konflikten (Störungen), die in der (kindlichen) Entwicklung auftreten und die Beziehung der Menschen untereinander und miteinander negativ beeinträchtigen.

Quelle: www.dr-gumpert.de

 

Systemische Therapie

 

Für die systemische, ganzheitliche Arbeit sollten alle - Eltern, Bezugspersonen und (wenn altersentsprechend möglich) Kind - offen und ehrlich mit ich selber sein, denn auch als erwachsener Mensch in den Spiegel gucken bzw. an sich selber arbeiten zu müssen, das ist nicht immer einfach.

  • Das Familiensystem analysieren und Schwachstellen erkennen.
  • Negative Beziehungsmuster aufbrechen.
  • Stressursachen herausfinden.
  • Umfeld verändern.
  • Nach außen offen Stellung beziehen.
  • Ehrlich mit der Situation umgehen und diese akzeptieren zu lernen.
  • Freiräume schaffen.
  • Standardreaktionen als Eltern oder Lehrer verändern.
  • Wut aushalten und selber kontrollieren lernen.

 

 

 

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